Fr 13. März // 20:15 Uhr // St. Foillan
Zeitfenster-Gottesdienst #113
Wenn die Welt brennt – Wer schreibt die Vision?
In einer von Krisen geschüttelten Zeit geben die unterschiedlichsten Katastrophenszenarien wenig Anlass für hoffnungsvolle Perspektiven, geschweige denn für visionäre Zukunftsentwürfe. Der Zeitgeist der sogenannten „Zeitenwende“ und die „Zukunftsvisionen“ mächtiger vermeintlicher Schicksalsverwalter rufen in vielen von uns Emotionen wie Unsicherheit, Angst, Frustration, Wut oder Ohnmacht hervor.
Die Erfahrung, dass Altes stirbt und losgelassen werden muss, aber Neues sich noch nicht erkennbar zeigt, führt vielfach zu verzweifelter Gleichgültigkeit oder gar lähmender Apathie, mindestens aber zu Rat- und Orientierungslosigkeit.

Trauen wir in dieser Situation unserem Glauben überhaupt noch zu, ernsthafte Antwortmöglichkeiten zu bieten, um an christlicher Hoffnung und visionärem Denken festzuhalten?
Das biblische Verständnis von Apokalypse und Endzeit eröffnet uns einen anderen Blick auf die Geschichte erdrückender Ereignisse und einer entmenschlichenden Macht- und Interessenpolitik. Die biblische Perspektive liefert keine fertigen Antworten oder gar Lösungen. Stattdessen mutet sie uns diesen Zustand des Scheiterns und Aushaltens des „noch nicht“ sogar zu. Zugleich verweist sie aber auf Möglichkeiten der Unterbrechung des Gegebenen. Sandra Lassak möchte in ihrer Predigt Anstöße und Inspirationen für den eigenen Umgang mit der Welt im Krisenmodus geben.
Die Moderation hat Jürgen Maubach.
Die Musik kommt von Tatjana Schwarz und Ralf Haupts.

Nach dem Gottesdienst gibt es Zeit für gute Getränke und füreinander.
Wir freuen uns auf Euer Kommen und das Zusammensein!
Fotos: © Depositphotos.com/Nik_Merkulov und lifeonwhite; Claudia Fahlbusch









