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Franziska von Aachen ist die katholische Pfarre in Aachen-Mitte. Zu ihr gehören die Gemeinden St. Adalbert, St. Andreas, St. Foillan, Hl. Kreuz, St. Marien, St. Peter sowie die Jugendkirche kafarna:um und die neue Gemeinde Zeitfenster.

Wahl des GdG-Rates der Pfarre Franziska von Aachen

Am 11. und 12. November finden auch in der Pfarrei Franziska von Aachen die Wahlen für den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG-Rat) statt. Der GdG-Rat entspricht dem früheren Pfarrgemeinderat. Er berät und entscheidet mit über pastorale Angelegenheiten unserer Pfarrei Franziska von Aachen. Außerdem findet am selben Wochenende in den Gemeinden Heilig Kreuz, St. Adalbert, St. Andreas und St. Marien  die Wahl des Gemeinderates statt. Er berät die pastoralen Anliegen des jeweiligen Gemeindebezirks.

Wir bitten alle, die sich der Pfarrei Franziska von Aachen zugehörig fühlen, zur Wahl zu gehen und damit die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zum Wohle Pfarrei und der einzelnen Gemeinde einsetzen, zu unterstützen. Wahlberechtigt ist jeder, der das 14. Lebensjahr vollendet hat. Es dürfen wählen sowohl Gemeindemitglieder, die im Pfarrbezirk der Pfarrei wohnen, als auch Personen, die zwar in einer anderen Pfarrei wohnen, aber sich der Pfarrei Franziska verbunden fühlen. Diese müssen allerdings bei der Wahl mit Unterschrift erklären, dass sie an keinem anderen Ort von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge (Gemeindeanbindung in Klammern): Lesen Sie mehr »

Weihe Sascha Wullens zum Diakon

Sascha Wullen

Der Beweggrund Diakon zu werden, lässt sich nicht leicht in Worte fassen. In erster Linie wurde ich durch ein Rufen in Bewegung gesetzt, das ich im Laufe der Zeit immer deutlicher gehört habe. Und diesem Rufen werde ich am 25.11.17 antworten: Hier bin ich! Mein Weg bis zum Weihetag im November ist an unterschiedlichen Stationen verlaufen. Zunächst war da die Kindheit. Im Nachhinein kann ich sagen: Ich durfte im Glauben wachsen. Dafür bin ich meinen Eltern sehr dankbar. Langsam und behutsam bin ich der Spur Gottes gefolgt. In der Jugendzeit und im jungen Erwachsenenleben hat mir mein Religionsunterricht als Nährboden für die Auseinandersetzung mit Gott sehr geholfen. Und schließlich der Beginn meines Theologiestudiums und die Ausbildung zum Berufsschullehrer. Doch diese hier angedeuteten Entwicklungsschritte, hin zu einer spirituellen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Frage nach Gott, wären womöglich eher abstrakt bzw. „das Eigene“ geblieben, wenn sie nicht herausgerufen worden wären.

Der Geburtshelfer dieses Weges nach draußen war Lesen Sie mehr »

Martinszug der Schützenbrüderschaft Soers

Sonntag, 12. November 2017, ab 17:00 Uhr

Seit 1957 organisiert die Schützenbruderschaft Soers einen der größten und sicher schönsten Martinsumzüge im Aachener Raum. In diesem Jahr findet die 61.Auflage am 12.November statt. Treffpunkt ist ab 17:00 Uhr im Hof des Altenheims St. Raphael. Von dort wird der Umzug, von St. Martin begleitet, über den Strüverweg, Purweider Weg, Merowinger Straße, Am Weberhof, Am Tivoli über den Soerser Weg zum Schützenheim gehen. Dort angekommen wird wie jedes Jahr am großen Martinsfeuer die Martinsszene nachgespielt. Im Anschluss erfolgt die Ausgabe der Martinstüten. Natürlich ist jeder willkommen. Auch in diesem Jahr würde die SBS sich freuen, wenn die Zuganrainer durch Illuminierung ihrer Häuser und Gärten zum Gelingen beitragen würden.

 

Wir. Mitten im Leben

Ungewöhnliche Gottesdienste für Erwachsene
Fr 24. Nov // Kapelle von St. Andreas, Soers

Das zentrale christliche Motiv ist die Nächstenliebe. Damit gehören wir zu den Guten. Aber ist das wirklich so? Die zunehmenden Terrorangriffe zeigen, dass es Menschen gibt, die das anders sehen. Die Mahnungen von Klimaforschern führen uns vor Augen, dass unsere westliche, stark christlich geprägte Lebensweise die Erde gefährdet. Armut und Hunger in anderen Ländern, insbesondere auf der südlichen Erdhalbkugel, legen nahe, dass unsere Art zu wirtschaften (mit der Maxime „Macht Euch die Erde untertan“) überdacht werden muss. Was können wir als Einzelne tun? In der Vorbereitung des Gottesdienstes sind wir auf Spurensuche gegangen und haben festgestellt, dass wir dazu zunächst ganz grundsätzlich fragen müssen: Sind Christen fair?

Sind wir gerecht, verhalten wir uns fair gegenüber unseren Mitmenschen in unserem eigenen privaten und beruflichen Umfeld? Sind wir fair und tolerant gegenüber anderen Religionen? Nicht nur abstrakt, sondern auch konkret in Bezug auf Menschen anderer Religionen, die uns begegnen, oder die für uns in anderen Ländern auf Feldern oder in Fabriken etwas herstellen? In unserem Gottesdienst werden wir verschiedene Impulse zu diesen Fragen geben und Ihnen auch Gelegenheit zur Diskussion bieten. Wichtig ist uns auch die Spurensuche in der Bibel zu solchen Fragen. Und immer wieder: Was hat Jesus dazu gesagt?
Wir sind sicher, dass wir auch nach dem Gottesdienst bei Brot und Wein noch lange weiterdiskutieren werden und freuen uns auf Ihr Kommen!

Flüchtige Gegenwart

Gemeindereferent Jürgen Maubach in der AZ-Kolumne „andererseits“ vom 12.10.

Ja ist denn nichts mehr sicher? Institutionen wie die Ehe lösen sich auf, Männer- und Frauenrollen sind im Umbruch, Freundschaften und Partnerschaften werden zu Konsumgegenständen. Die neuen sozialen Medien verändern unser Kommunikationsverhalten, immer erreichbar, immer auf mehreren Kanälen aktiv. Die digitale Revolution verändert unsere Arbeitswelt, unsere Geschäftswelt, das Bild unserer Innenstädte, unser Lernen, unsere Universitäten, langfristig unsere Mobilität. „Liquid Modernity“ (Flüchtige Moderne) nennt der Soziologe Zygmunt Bauman dieses Phänomen, in dem sich alles zu verflüssigen scheint. Die alten Stabilitäten verschwinden und es bleibt die unüberschaubare und überfordernde Unordnung der Gegenwart. Keine neue, erlösende Ordnungsvorstellung ist in Sicht.

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