Eröffnung der Ausstellung Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel

Fr 02. Oktober // 17 Uhr // Citykirche St. Nikolaus  

30 Jahre Deutsche Einheit. Das Städtepartnerschaftskomitee Aachen-Naumburg zeigt aus diesem Anlass die Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung:„Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 2. Oktober um 17.00 Uhr in der Citykirche St. Nikolaus statt.   

Diese Ausstellung wirft Schlaglichter auf 30 Jahre deutsche Einheit. Im Zentrum stehen dabei die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Die Schau thematisiert auf 23 Tafeln mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung, erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten.

Zeitzeugenvideos des Norddeutschen Rundfunks, die auf jedem Plakat über QR-Codes per Handy abgerufen werden können, sowie Infografiken zur deutschen Einheit vom Hamburger Unternehmen Statista ergänzen die Schau.

Herausgeber von „Umbruch Ost“ sind die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Ostbeauftragte der Bundesregierung. Ausstellungskonzeption sowie -texte stammen vom Historiker und Publizisten Stefan Wolle.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch  – wegen Corona natürlich bei verantwortungsvollem Abstand und mit Mund-Nasen-Schutz. Aber ganz bestimmt mit großem Herzen und viel Dankbarkeit.

Ausstellungsdauer: 03. bis 09.10.2020 von 09 Uhr bis 19 Uhr.

Stay strong

Urbane Intervention zum Mitmachen

Seit März ist die Welt irgendwie in Watte gepackt. Ein kleines Virus hat unsere ganze große Normalität mal eben auf den Kopf gestellt und uns gezeigt, wie fragil ein geregelter Tagesablauf sein kann. Während die einen endlich mal den Keller/ Kleiderschrank/ Dachboden ausgemistet, ein Buch geschrieben oder drei Podcasts gestartet haben, wächst anderen die Arbeit – oder die Sorge um keine Arbeit – über den Kopf. Während es draußen langsam kälter wird, sind die Nachrichten voll mit „Strategien für den Herbst/Winter“, „Infektionszahlen in der Grippe-Zeit“, „Corona-Beschränkungen“ – kurz: es zieht sich…

In diese Zeit der Unsicherheiten und vagen Prognosen wollen wir eine Nachricht in die Stadt tragen: Stay strong! Halte durch!

Von den Fenstern im Hof 7 strahlt diese Botschaft schon seit einigen Wochen in die Stadt hinein und nun wollen wir sie noch weiter verbreiten: mit einem Postkarten-Bombing.

Wir haben 5.000 Postkarten und 1.000 Aufkleber mit der Aufforderung „STAY STRONG“ drucken lassen, die es nun zu verteilen gilt. Guerillamäßig wollen wir Klarsichtmappen mit Postkarten in der ganzen Stadt an Regenrinnen oder Laternenpfählen befestigen. Die klare Aufforderung: Nimm dir eine Karte! Für dich selbst oder um anderen beim Durchhalten zu helfen.

Dafür ist Deine Mitwirkung gefragt:

Wenn du Zeit und Lust hast, eine Mappen-Patenschaft zu übernehmen, dann hol dir deine Mappe(n) und einen Stapel Karten zum Nachfüllen im Pfarrbüro, Ursulinerstraße 1 (Mo-Do: 9-12 Uhr und 15-17 Uhr, Fr: 10-12 Uhr geöffnet) ab.

Die Mappen kannst du mit den beiliegenden Kabelbindern an Regenrinnen/ Laternenpfählen/ Zäunen im ganzen Stadtgebiet befestigen. Achtung: An Ampeln und Verkehrsschildern werden die Mappen schnell vom Ordnungsamt entfernt. Du solltest alle paar Tage mal vorbeischauen, ob Karten nachgefüllt werden müssen oder ob die Mappe beschädigt oder entfernt wurde.

Den Standort deiner Mappe(n) kannst du auf dieser Karte mit uns teilen.

Du kannst keine Patenschaft für eine Mappe übernehmen? Dann schreib doch ein paar Postkarten an liebe Menschen oder kleb ein paar Aufkleber an Orte, an denen viele Menschen vorbeikommen.

Lasst uns gemeinsam Mut machen! Stay strong: In allem Vermissen die Hoffnung hochhalten. Immer noch verbunden sein. Uns berühren lassen. Stay strong: Spazieren gehen, Fritten essen, Postkarten schreiben. Stay strong: Das Leben feiern, trotz allem.

Ökumenische Vesper in der Aachener Innenstadt

So 04. Oktober // 17 Uhr // St. Adalbert

Abendlob mit Psalmengesang und Meditation.

Zweimal im Jahr laden die katholischen und evangelischen Gemeinden in der Aachener Innenstadt zu einem gemeinsamen Gottesdienst ein, um ihren Austausch und die Gemeinsamkeiten zu vertiefen. Die liturgische „Vesper“ ist dazu eine gute und geeignete Form für beide Konfessionen, weil dieses Stundengebet eine gemeinsame Tradition darstellt.

Zum vierten Mal feiern die Gemeinden der evangelischen Annakirche und der katholischen Gemeinde St. Adalbert gemeinsam die „Ökumenische Vesper“ am Sonntag, 4. Oktober (Erntedankfest), um 17 Uhr in der Kirche St. Adalbert (Kaiserplatz).

Die Hygiene- und Sicherheitsauflagen werden selbstverständlich beachtet. Keine Anmeldung erforderlich, jedoch begrenzte Platzzahl.

Solidarität mit Continental

Foto: Pfarrausschuss-Vorstandsmitglied Herbert Steins

Auf seiner Versammlung am 23.09.2020 hat der Pfarrausschuss Hl. Kreuz die Erhaltung des Produktionsstandortes Continental in Aachen gefordert und sich mit den Beschäftigten der Firma Continental solidarisiert.

Wir unterstützen den Aufruf des Oberbürgermeisters Marcel Philipp und der Bürgermeister der Städteregion.

Kultur Liebe Hoffnung

Mittwochs um 19:30 Uhr // Citykirche

Vom 30. September bis 2. Dezember

„Kultur Liebe Hoffnung“ ist ein Programm, das Aachener Kulturschaffenden die Möglichkeit gibt, in der Citykirche aufzutreten. Dabei ist es das Ziel, möglichst vielen Aachener Künstler*innen nach den harten Monaten des coronabedingten Verdienstausfalls eine Chance auf einen gut dotierten Auftritt zu bieten.

Immer mittwochs um 19:30 Uhr treten in Doppelkonzerten Künstler*innen verschiedenster Stilrichtungen auf. Den Auftakt machen Dance of Joy am 30. September. Eine sicher spannende Kombination wird die “Stunde der spirituellen Lieder” gepaart mit Moses. Am 28.10. ist der Aachener Poetry Slam satznachvorn in der Citykirche. Die ganze Liste der Acts findet sich auf der Website der Citykirche. Dort ist auch die erforderliche Anmeldung möglich. 

Zeitfenster veranstaltet die Reihe „Kultur Liebe Hoffnung“ gemeinsam mit Kirche für die Stadt e.V./ CitySeelsorge der evangelischen & katholischen Kirche in Aachen.

Erstes Tabitha-Trauercafé unter Corona-Bedingungen

 

Sa 26. Sept // 15-17 Uhr // Kreuzpunkt, Pontstraße 150

Zum ersten Mal seit dem Frühjahr öffnet das Trauercafé Tabitha am Samstag, 26. September von 15 Uhr bis 17 Uhr wieder seine Türen im Kreuzpunkt in der Pontstraße 150. Zu dem offenen Gesprächskreis sind alle eingeladen, die um den Verlust eines Angehörigen trauern und mit anderen Trauernden ins Gespräch kommen möchten. Um die Abstands- und Hygienevorschriften einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf acht Personen begrenzt. Außerdem ist eine Anmeldung erforderlich bei Maria Pirch, Gemeindereferentin und Trauerbegleiterin der Pfarre Franziska von Aachen, unter Telefon 0176/206 145 30. Ausgebildete und erfahrene Trauerbegleiterinnen leiten das kostenfreie Treffen an. Tabitha ist Teil der vielfältigen Trauerangebote der Pfarre Franziska von Aachen. Unter dem Titel „diesseits“ gehören dazu auch Angebote für Kinder, Jugendliche oder verwaiste Eltern.

Weitere Informationen unter www.diesseits-aachen.de.

Adventsfenster 2020

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder die Adventsfenster in den Gemeinden von St. Andreas und der Friedenskirche erstrahlen lassen. Um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich die geschmückten Fenster anzuschauen, möchten wir diesmal einen “Adventsfenster-Weg” anbieten.

Ab dem 29. November, dem 1. Advent sollen an allen vier Adventssonntagen die geschmückten Fenster zwischen 17 und 18 Uhr erleuchtet sein. Wer sich dann auf einen Spaziergang begibt, kann in dieser Zeit die weihnachtlich geschmückten Fenster bewundern und trifft auf dem Weg vielleicht auch die ein oder anderen Bekannten. Wenn Sie auch ein Fenster schmücken und Teil des Adventsfenster-Weges sein möchten, freuen wir uns über eine Nachricht bis zum 8. Oktober. Gerne per E-Mail an AdventsfensterSoers[at]gmx[.]de  (AdventsfensterSoers[at]gmx[.]de)   oder an kathrin[.]kaibel[at]ekir[.]de  (kathrin[.]kaibel[at]ekir[.]de)   oder eine kurze Nachricht an das Gemeindebüro St. Andreas (Do 17:15-18:15 Uhr; Tel. 151535).

Klimawoche in St. Andreas – Zeichen zum Aufbruch

Fr 25.09. von 18.30 bis 20.30 Uhr // Ideenbörse // St. Andreas

Unsere Woche unter dem Motto „Klima-Wandel(n)“ ist vorüber. Es gab schöne aber auch zum Nachdenken anregende Veranstaltungen mit einer großen Beteiligung von Menschen aus unserer Gemeinde und darüber hinaus. Der Start in die Woche mit dem Vortrag „Zieht euch warm an, es wird heiß“ von Sven Plöger hat jedem begreiflich gemacht, dass wir alle uns im Klima- und Ressourcenschutz engagieren müssen, auch wenn unser Beitrag klein erscheint. Das haben uns auch unsere Kinder – unterstützt von den jungen Erwachsenen von „Fridays for Future“ – mit ihren schönen aber auch eindringlichen Plakaten klar gemacht, die sie am Freitag gebastelt und gemalt haben. „Klima zwischen den Menschen wandeln bzw. erhalten“ wurde eindrucksvoll durch die vielen Beteiligten an der gemeinsamen Restaurierung und Gestaltung der Gemeindewiese gelebt. Das Live-Konzert am Donnerstag mit der musikalischen Auswahl und den Texten bot Entspannung und Besinnung. Und das Improvisationstheater am Samstag hat gezeigt, wie wichtig Lachen für unser Miteinander ist. Alle gingen beschwingt und beseelt nach Hause. Und besonders schön war sicher die Familienmesse am Sonntag draußen auf der Gemeindewiese mit über 130 Menschen. Und zum Abschluss gab es noch viel Spaß mit Clown Marco.

Aber die Klimawoche soll ja kein singuläres Ereignis bleiben sondern ein Auftakt zu weiteren Aktivitäten. Um hier neue Impulse zu erhalten, bitten wir alle (!), bei der Ideenbörse am Freitag, 25.09.2020 von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr, mitzumachen. Jede/r wird zu Wort kommen und wir freuen uns auf viele neue Ideen.

Markus Schröder

Nachruf Paul Palenberg

Foto: Paul Palenberg

Paul Palenberg starb am 16. Juli 2020, einen Tag vor seinem 88. Geburtstag „Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen; man muss es einfach aushalten und durchhalten; das klingt zunächst sehr hart, aber es ist zugleich ein großer Trost; denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden“ (Dietrich Bonhoeffer)

Wir, der Kirchenchor, versuchen der Trauer eine Stimme zu geben; im liebevollen Erinnern möchten wir sein Wirken aufzeigen. Paul Palenberg ist am 17. Juli 1932 in Erkelenz geboren, wo er aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Nach dem Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen widmete er sich der Kernenergie und war 27 Jahre als Betriebsleiter am Forschungsreaktor in Mol, Belgien tätig. Dir Hoffnung auf die Kernfusion als alternative Energie hat sich nicht erfüllt.

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Vorübergehende Kirchenschließung

St. Foillan

Aufgrund der Erneuerung der Elektroinstallation muss die Kirche St. Foillan ab dem 21.09.2020 bis voraussichtlich Mitte Dezember geschlossen werden. Die Gottesdienste und weiteren Aktivitäten finden weitestgehend in der Kirche St. Peter am Bushof statt.