„Gott im Anderen begegnen“

Konzert anlässlich des 70-jährigen Jubiläums
des Kirchenchores St. Andreas 
30. Sept // 17.30 Uhr // St. Andreas (Soers)

Kirchenchor, „Die Soerser Höhen und Tiefen“, der Jugendchor und der Kinderchor St. Andreas musizieren gemeinsam mit einem Bläserensemble und Klavierbegleitung. Leitung: Petra Krause. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Franziskusmesse: „Gott im Anderen begegnen“

Inhaltlich liegt der Franziskusmesse der Gedanke zugrunde, dass wir das Wirken Gottes besonders im Umgang mit anderen Menschen erfahren können, gemäß den Worten Jesu „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Joh 14,9). Besonders eindrucksvoll hat Franziskus aus dieser Einsicht gelebt. Er sah in jeder Kreatur, besonders in jedem Menschen, Abbild und Spuren der Gegenwart Gottes. Die von Raymund Weber verfassten Texte greifen aktuelle Themen wie Frieden, Schöpfung und Nächstenliebe auf. Die eingängige und mitreißende Musik Klaus Wallraths hat eine farbige Harmonik, pfiffige Rhythmen und fein gestaltete Melodien.

Liedmotette: „Von guten Mächten still und treu umgeben“

Das Gebet „Von guten Mächten“, das der inhaftierte Dietrich Bonhoeffer Ende 1944, wenige Monate vor seiner Ermordung, schrieb und seiner Verlobten als Weihnachtsgruß sandte, gehört zu den berührendsten Zeugnissen eines unbedingten menschlichen Gottvertrauens. Zu Recht ist der Text oft vertont worden und auch mit der lyrisch ausschwingenden Melodie von Kurt Grahl im Stammteil des neuen „Gotteslob“ unter der Nummer 430 zu finden. Diese Melodie hat Klaus Wallrath als Vorlage für seine Liedmotette gewählt. Und diese Vertonung berührt unmittelbar: durch ihren romantisch-warmen Klang.

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Herzlichen Glückwunsch zum Siebzigsten

Liebe Mitglieder des Kirchenchores von St. Andreas!
Liebe Gemeindemitglieder von St. Andreas!

In diesem Jahr gibt es in St. Andreas etwas zu feiern: Unser Kirchenchor wird 70 Jahre alt! Und damit ist er älter als die Kirche selbst, die im nächsten Jahr ihren 50. Geburtstag feiern wird (Einweihung 1. Dezember 1968). Um das zu verstehen, muss man wissen, dass die Anfänge des Kirchenchores von St. Andreas in Haus Raphael liegen. Im April 1947 wurde der Chor dort durch Rektor Keuck gegründet. 

Seit dieser Zeit hat eine Vielzahl von Sängerinnen und Sängern zur Ehre Gottes in diesem Chor gesungen. „Wer singt, betet doppelt.“ – sagte jener Mann, dessen wir auch in diesem Jahr, dem Reformationsjahr, besonders gedenken: Martin Luther. Und dabei hatte er sicher Recht.

Musik – Chor- wie Gemeindegesang, Orgel und andere Instrumente – machen den Gottesdienst festlicher. Aber nicht nur das: Musik geht ans Herz und lässt dabei auch Gotteserfahrung zu. Kirchenmusik ist somit kein „nettes Beiwerk“, sondern dient der ganzheitlichen Verkündigung der Frohen Botschaft und gibt einen Vorgeschmack auf das, was uns als Christen verheißen ist, das Ewige Leben. 

So ist es ein Grund zur Dankbarkeit und Freude, dass die Kirchenmusik in St. Andreas einen sehr hohen Stellenwert hat.
Ohne die Verdienste vieler Menschen schmälern zu wollen, kommt ein besonderer Verdienst dabei unserer Kirchenmusikerin und Chorleiterin Petra Krause zu. Sie versteht es, seit nun über 20 Jahren viele Menschen von Jung bis Alt für die Musik zu begeistern. An dieser Stelle möchte ich heute im breiten Spektrum der Chöre von St. Andreas insbesondere auf einen Chor blicken: Unser „Geburtstagskind“, den Kirchenchor von St. Andreas!

Dabei sage ich: „Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag! Mögen Sie, die Sängerinnen und Sänger, auch weiterhin zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen Ihren wichtigen und schönen Dienst in St. Andreas tun!“

In diesem Sinn grüße ich Sie alle – auch im Namen meines Kollegen Pfr. Franz Josef Radler – ganz herzlich
Ihr
Pfarrer Claus Wolf

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Schenk mir einen Sonnenstrahl

Kindergottesdienst zum Erntedank
So 8.10. // 11:30 Uhr // Pfarrkirche St. Foillan

Es gibt so viele Gründe dankbar zu sein. Nicht nur für die Lebensmittel, die wir hier so scheinbar selbstverständlich haben, auch die Arbeit und alles, was uns am Leben hält. Aber als Menschen brauchen wir noch mehr zum Leben: Farben und Bilder, Geschichten und Poesie, Musik und Tanz, Zärtlichkeit und Humor. Davon erzählt der Kinderbuchklassiker von Leo Lionni über die Maus Frederick, die nicht wie alle anderen Mäuse arbeitet, sondern sich die Muße gönnt, Farben, Wörter und Sonnenstrahlen zu sammeln. Als dann die dunkle Jahreszeit beginnt, packt sie ihren Schatz aus und bringt damit Freude in das Leben der Mäuse. Ein Gottesdienst gestaltet von den Kindertagesstätten unserer Pfarre.

Nach dem Gottesdienst laden wir zum Kirchenkaffee mit süßem Brot und Äpfeln.

Foto: (c) Beznika – Fotolia.com
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Die Bitte

FamilienMessFeier: So 01.10./ 11:30h/ Pfarrkirche St. Foillan

Manchmal kommen Bitten ungelegen, sie machen uns Mühe oder passen uns so gar nicht ins Konzept. Trotzdem sagen wir „Ja“ und drücken uns dann irgendwie darum, sie zu erfüllen. Oder wir sagen trotzig „Nein“, doch später tut es uns leid und wir erfüllen sie dann doch und sind ganz zufrieden. Wenn wir eine Bitte hätten, wer wäre uns lieber? Mit dieser Frage konfrontierte Jesus seine Zuhörer, als es um den Willen Gottes ging. Bin ich eher ein Ja- oder Nein-Sager-Typ?

Ein Gottesdienst für Kleine und Große. Gestaltet von Jürgen Maubach, mit Pfarrer Claus Wolf, Herbert der Kirchenmaus und mit moderner Musik mit Ahreum Friedrich. Im Anschluss laden wir wieder herzlich zum Kirchenkaffee ein.

Foto: Séan Gorman

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Das größte Geschenk

Erschienen in der AZ-Kolumne „Andererseits“ – 13. September 2017

Eine ältere Dame steht mit ihrer vierjährigen Enkelin vor der Theke einer Metzgerei in der Aachener Innenstadt. Mit glänzenden Augen nimmt die Kleine die angebotene Scheibe Wurst entgegen und beißt herzhaft hinein. Die Ermahnung der Oma lässt nicht lange auf sich warten: „Wie heißt das Zauberwort?“ – Wahrscheinlich kennen Sie diese oder ähnliche Szenen aus eigener Erfahrung. Selten mit böser Absicht, vielmehr vor lauter Begeisterung oder auch, weil ihnen gar nicht bewusst ist, dass die Scheibe Wurst oder das Plätzchen keine selbstverständliche Beigabe zum Einkauf sind, verstoßen Kinder manchmal unwissentlich gegen die Höflichkeitsregel, sich für ein Geschenk zu bedanken.

Was viele solcher Alltagssituationen angeht, reicht normalerweise das sogenannte Zauberwort, ein einfaches „Dankeschön“, aus, um den Erwartungen des Schenkenden gerecht zu werden. Manchmal ist es aber auch nicht so leicht, eine angemessene Form zu finden, seine Dankbarkeit auszudrücken. Was der eine für eine selbstverständliche Hilfeleistung hält, löst beim anderen das Gefühl aus, tief in jemandes Schuld zu stehen. Und was die eine freimütig annimmt, ist bei der anderen mit der Erwartung verbunden, dass man sich zu gegebener Zeit bei ihr revanchiert.

Besonders in Familien, zwischen den Generationen ist Dankbarkeit oft ein heikles Thema. Sind Kinder ihren Eltern gegenüber zu Dankbarkeit verpflichtet? Dürfen Eltern von ihren Kindern Dankbarkeit erwarten? Und wenn ja, wofür eigentlich? Schließlich haben sich die Eltern freiwillig dafür entschieden, Kinder zu bekommen und ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Trotzdem fragt man sich als Eltern manchmal, ob die Kinder überhaupt ermessen können, was man im Laufe der Zeit für sie tut, was man in Kleidung und Hobbys investiert, wie viel Zeit man für Fahrdienste aufbringt, wie häufig man auf die letzte Minute als Nachhilfelehrerin einspringt, tröstet, ermutigt, motiviert, noch schnell einen Kuchen für’s Schulfest backt – kurz gesagt, wie viel Geduld, Zeit, Nerven und nicht zuletzt Geld es kostet, bis die Kinder aus dem Gröbsten raus sind.

Der angesagte Aachener YouTuber Julien Bam hat eine ganz persönliche und sehr Aachen-spezifische Art gefunden, seinen Eltern zu zeigen, wie wichtig sie für ihn waren und immer noch sind. Sein Video „Das größte Geschenk an Mama und Papa“ überrascht mit wunderbaren Aktionen, nimmt die Zuschauer mit an bekannte und unbekannte Orte in Aachen und lässt neben dem Oberbürgermeister auch viele junge Leute zu Wort kommen, die ihren Eltern auf sympathische und authentische Weise sagen, wie sehr sie ihre Verlässlichkeit, ihre Unterstützung, ihren Rat, ihre Ermutigung, ihr Da-sein in allen Lebenslagen zu schätzen wissen. Schauen Sie doch mal rein und lassen sich verzaubern:

Andrea Kett
Bischöfliches Generalvikariat Aachen
andrea[.]kett[at]bistum-aachen[.]de

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Kindertrauerprojekt „diesseits“ bietet neue Gruppe an – Vorgespräch am 20. September

diesseits

Für Schulkinder bis etwa 12 Jahre, die einen geliebten Menschen verloren haben und in ihrer Trauer alleine sind, bietet das Trauerprojekt „diesseits“ der Pfarre Franziska von Aachen wieder regelmäßige Gruppentreffen an. Zur ersten Orientierung und zum gegenseitigen Kennenlernen findet ein Vortreffen am 20. September um 17 Uhr im Trauerraum „Kreuzpunkt“ in der Pontstraße 150 in Aachen statt. Vom 27. September bis Ende Januar gibt es dann insgesamt acht Treffen, jeweils mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr. Bis zu acht Kinder finden in einer gemütlichen Atmosphäre einen Rahmen, um in ihrer Trauer wahrgenommen und ernst genommen zu werden. Eine hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen leiten die Treffen an. „Kinder trauern anders als Erwachsene“, sagt Maria Pirch, die Projektleiterin und Trauerbegleiterin der Pfarre Franziska von Aachen. „Nach dem Verlust eines Familienmitgliedes sind die erwachsenen Angehörigen zudem oft sehr mit der eigenen Trauer beschäftigt. Darum ist es wichtig, dass die Kinder einen eigenen Rahmen bekommen, in dem es um sie geht. Bei uns machen sie die Erfahrung, mal nicht anders zu sein.“ Für Kinder, denen das Sprechen über Gefühle schwer fällt, gibt es neben der Gruppenarbeit auch die Möglichkeit der tiergestützten Kindertrauerarbeit mit Pferd oder Hund. Mit Eltern und Angehörigen, die sich eine solche Gruppe für ihr Kind vorstellen können, führt Maria Pirch vorab ein persönliches Gespräch. Für das Orientierungstreffen am 20. September wird um Anmeldung gebeten, telefonisch unter 0176/20614530 oder per Mail an info[at]diesseits-aachen[.]de  (info[at]diesseits-aachen[.]de)  . Mehr Infos gibt es unter www.diesseits-aachen.de.

 

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Zeitfenster-Gottesdienst mit Preacher Slam

Fr 13.10. // 20:15 Uhr // St. Foillan

RabeSlamZeitfenster-Gottesdienst #33. Ein Gottesdienst, der ins Heute passt und berührt. Der perfekte Einstieg ins Wochenende für Erwachsene mit Lust auf Nahrung für Herz und Hirn.

Essen ist fertig! Einmal im Jahr gönnen wir uns einen ganz besonderen Luxus: Wir feiern Zeitfenster-Gottesdienst mit Preacher Slam. Das heißt, anstelle von einer Predigt gibt es gleich vier Leute, die mit ihren Kurzpredigten in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. In der Art und Aussage ihres Vortrags sind sie frei – es darf lustig oder berührend, wütend oder heikel, nachdenklich oder flapsig sein. Oder eben ganz anders.

Die Regeln haben wir vom Poetry Slam adaptiert: Die Texte müssen selbstgeschrieben sein, es dürfen keine Requisiten, Kostüme oder Musikinstrumente verwendet werden und es gibt ein Zeitlimit. So kurz Erntedank haben wir entschieden, dass wir uns als Thema „Essen ist fertig“ vornehmen.

Wir freuen uns auf Lisa Brentano (Düsseldorf), Tobias Sauer (Trier), Timotheus Eller (Aachen) und Titelverteidiger Peter Otten (Köln).  

Annette Jantzen tritt als „Operlamm“ außerhalb des Wettbewerbs an. Die Moderation liegt bei Ursula Hahmann, die Musik kommt von Christian Schröder, Judith Reinders, Martin Szudra, Merit Gaida und Roman Szudra.

entspannt
Herzlich Willkommen!

Fotos: © Depositphotos.com/lifeonwhite

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Herbstfest der Krüzzbrür

Do 19.10. // 19:30 Uhr // Saal der KHG

Der Bereits zum 18. Mal richtet der Pfarrausschuss Heilig Kreuz gemeinsam mit dem bekannten Kabarettisten und Krüzzbrür-Ordensträger Dr. Wendelin Haverkamp ein Herbstfest in den Katakomben (KHG), Pontstraße 74-76, Aachen aus. Es erwartet Sie wieder ein buntes, kurzweiliges und interessantes Programm:

  • Die Lousbergstreicher
  • Karl Allgaier
  • Showtanzgruppe der Krüzzbrür
  • Simone Paganini
  • Wendelin Haverkamp und Freddy Matulla

Einlass 19 Uhr, Eintritt 12 EUR. Kartenvorverkauf u.a. Buchhandlung Schmetz am Dom, Münsterplatz 7-9, Gemeindebüro Hl. Kreuz, Pontstr. 148.

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Zeitfenster-Gottesdienst

Fr 08.09. // 20:15 Uhr // St. Foillan

RabeNr6

Unser Gottesdienst #32 für Herz und Hirn, um das Schöne und Gute im Leben zu feiern, für Trost und Stärkung für die dunklen Seiten.

Gott ist schön. Nicht nur Schönheit, sondern selbst schön: Gott ist nicht abstrakt, sondern in einer Weise schön, die in Beziehung entsteht. Wie das Bittere und Enttäuschende da hineinpasst, wo Gottes Schönsein vielleicht gefunden werden kann und wie Gott hoffentlich auf uns Menschen schaut und sagt „Meine Güte, sind die schön“ – darüber predigt Annette Jantzen im nächsten Zeitfenster-Gottesdienst. Lioba Hochstrat führt als Gastgeberin durch den Gottesdienst.

entspannt

Die Musik kommt von Frank Alda, Ronja Bellhoff, Federica Dematté und Sebastian Dötsch.

Herzlich Willkommen!

Fotos: © Depositphotos.com/Nik_Merkulov, akoldunov

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Trauerprojekt „diesseits“ und InVia Aachen begleiten verwaiste Eltern – Gruppenabend am 12. September

diesseits

Wenn ein Kind stirbt, steht die Welt Kopf. Vor allem die Eltern haben das Gefühl, ihnen wird der Boden unter den Füssen weggezogen. Mütter und Väter, die um den verstorbenen Sohn oder die verstorbene Tochter trauern, finden Unterstützung und Begleitung durch das Trauerprojekt „diesseits“ der Pfarre Franziska von Aachen. Gemeinsam mit InVia, dem katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, bietet die Gemeindereferentin und erfahrene Trauerbegleitererin Maria Pirch am Dienstag 12. September ein Treffen an, bei dem sich verwaiste Eltern austauschen und gegenseitig unterstützen können. In der Gruppe geht es darum, gemeinsam den Weg der Trauer zu gehen und Möglichkeiten zu finden, trotz des Todes des geliebten Kindes weiterzuleben. Väter und Mütter können die eigenen Gefühle besprechen und ein Stück Lebensfreude wiederfinden. Eingeladen sind auch Eltern, deren Kind schon jugendlich oder erwachsen war, als es starb. Das kostenfreie Treffen findet statt am Dienstag, den 12. September von 18.00 bis 19.30 Uhr bei InVia auf der Krefelder Straße 23. Um Anmeldung bis zum 6. September wird gebeten bei Maria Pirch, Telefon 0176 / 206 14 530 oder per Mail an info[at]diesseits-aachen[.]de  (info[at]diesseits-aachen[.]de)  . Mehr Infos gibt es unter www.diesseits-aachen.de.

 

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